BETRIEBSTEIL OTTERSBERG
Sitz der Gesellschaft


Gründung 1969
Betriebsfläche 10,57 ha
Glasfläche 27 000 qm

Im Betriebsteil Ottersberg werden von Oktober bis April 29 Millionen Heide - Jungpflanzen gesteckt und ganzjährig kultiviert. Verwaltung und Verkauf befinden sich in Ottersberg, sowie die Abteilung Produktentwicklung.

Umliegend befindet sich die gesamte Ausgleichsfläche: Feucht- und Obststreuwiesen und ein zum Mischwald umgewandelter Kiefern - Anflugwald.


 

BETRIEBSTEIL
Eckstever


Gründung 1983
Betriebsfläche 14,65 ha
Glasfläche 10 000 qm

In Eckstever werden zum Hauptteil die Jungpflanzen kultiviert, die ab Mai pikiert werden. Die pikierten Jungpflanzen werden dort im Freiland überwintert. Nur empfindliche Sorten und Arten stehen dort über Winter unter unbeheizter Glasfläche. Die eigenen Heide - Mutterpflanzen, ca. 1 Million, werden im März getopft und bis zur Blüte kultiviert und verkauft.


 

Das Unternehmen
Geschichte - "Wachstum & Technik"

 
  • 1949-1958
  • 1960-1969
  • 1970-1986
  • 1993-2009
  • 2011-2012
  • 2013-2015
  • 2016-2018

1949

Gottlieb Elfers baut als erster im Bremer Gartenbau einen massiven Schuppen zum trockenen Lagern von Koks.

1954

Erica gracilis werden über eine “Hobby-Pumpe“ und einen Wasserschlauch Topf für Topf mit Wasser versorgt.

1955

Die Bewässerungsproduktivität wird mit einem Zweiteiler verdoppelt und schließlich mit einem Dreiteiler sogar verdreifacht. Silber Gartenbau ist dabei unter den ersten, die dies so praktizieren.

1956

Es entsteht im Bremer Betrieb das erste Gewächshaus aus verzinktem Stahl mit einer durchgehenden, zentral zu bedienenden Firstlüftung.

Als zweiter Betrieb nach Gartenbau Klusmann werden „Otte“ Betontische aus Fertigteilen eingebaut.

1957

Georg Silber entwickelt den ersten „Mono-Rail“ Gießwagen für Eriken in Deutschland.

1958

Georg Silber setzt als erster erste Rinnen- und Anstau-Bewässerung ein. Es erfolgt die Umstellung von Kohleheizung auf leichtes Erdöl.

1960

Hermann Silber beginnt die gesteuerte Kultur von Topfchrysanthemen in Deutschland mit der Sorte `Bonafon Deluxe`.

1963

Bau des ersten Großraum-Gewächshauses (Achsmaß 11,20 m) in Bremen und Umgebung, ausgerüstet mit „Otte“-Betontischen in damals in Deutschland völlig neuer Querbeet-Einteilung und Unterheizung.

1964

Silber ist Vorreiter in der Kultur von Topfpoinsettien, die bis dahin nur als Schnittblume gehandelt wurde. Die Poinsettien „Elisabeth Ecke“ werden als Einstieler im 11 cm Tontopf in Kultur genommen.

1965

Hermann Silber importiert aus den USA durch die Firma Fred C. Glöckner Inc. das erste Stauchemittel „B-Nine“ und macht damit Versuche an Topf Chrysanthemen und Poinsettien.

Silber ist erster Kunde von Volmatic aus Dänemark in Deutschland mit dem Einbau einer Tröpfchen Bewässerung in Verbindung mit Sand- Anstau.

Beginn der ersten Versuche mit Quick-Pot-Platten QP 273 für die Stecklingsanzucht von Erica gracilis.

1966

Es werden bereits alle Chrysanthemen und Poinsettien gestaucht. Das Resultat ist eine wesentlich verbesserte Qualität bei dichterem Stand und dadurch höhere Produktivität.

Nach Gartenbau Richter in Morsum kam die zweite Meyer-Topfmaschine in Norddeutschland zum Einsatz. Einführung einer Schlagkartei für alle Kulturmaßnahmen.

Umstellung der gesamten Vermehrung auf das Quick-Pot System und der Beginn einer langjährigen Entwicklungsarbeit mit der Fa. HerkuPlast, die bis heute anhält.

Es folgten in den späteren Jahren die Entwicklung der QP 054 für pikierte Erica gracilis, die QP 150 für die Stecklingsvermehrung von Azaleen und die QP 028 für die Jungpflanzenanzucht von Azaleen. Weitere Plattentypen folgten.

1969

Beginn des Aufbaues des Zweigbetriebes in Ottersberg. Es standen dafür keine Mittel aus Immobilien-Verkauf zur Verfügung.

1970

Eine Lochbohrmaschine von Rathmakers kommt zum Einsatz.

1971

Zum Stutzen der Eriken kommt erstmals ein Rasenmäher zum Einsatz.

1972

Beginn der Entwicklungsarbeit von der Calluna als Baumschulpflanze in Ballenkultur zur Zierpflanze im Topf.

1976

Silber ist führend im Einbau einer automatischen Innenschattierung. Später entwickelt sich daraus der Energieschirm.

1978

Produkteinführung: Calluna vulgaris im 11 cm Tontopf mit dem Ø 20/23 war in Hamburg auf dem Großmarkt schnell ein beliebtes Produkt.

Einsatz einer ersten Kistenfüllmaschine für Quick-Pot-Platten und einer Druckstation zum Drücken der Pikierlöcher.

1980

Beginn der Umstellung vom Ton- zum Plastiktopf.

1982

Einsatz von Off-Shot-O als letztes Stutzen von Azaleen nach der Endaufstellung im Freiland und unter Glas. Diese spezielle Art des Einsatzes wurde im Hause Silber entwickelt.

1984

Silber ist der erste Betrieb in Europa mit Azaleen im Plastik-Topf.

Einbau der ersten Rolltische und Beginn der Ebbe-Flut-Bewässerung Systems „Volmatic“.

1993

Bau von Venlo-Gewächshäusern mit dem Achsmaß 12,80 und 4,5 m Stehwandhöhe.

2001

Einsatz eines „TTA“ – Pikierautomaten mit 32 Greifern und einer stündlichen Pikierleistung zwischen 8 000 und 18 000.

Beginn mit dem Abdecken aller Freiland-Stellflächen mit Bändchengewebe im offenen System.

2003

PPM wird als Pilotprojekt bei Silber eingeführt.

Silber lässt sich zur Auftragserfassung im Bereich Jungpflanzen eigens ein Programm neu erstellen.

2005

Das Kostenkalkulationsprogramm PUP wird eingeführt.

2007

Einsatz einer 2. Pikierstraße mit einem „TEA“-Automaten, auch zum Topfen in den Endtopf.

2008

Ottersberg wird komplett mit Energieschirmen ausgestattet. In den Steck- und Schneidehäusern werden doppelte Energieschirme eingerichtet.

Erweiterung und Verbesserung der Steck- und Schneide-häuser. Ausweitung von 34 auf 68 Steck- und Schneideplätze, mit ergonomische Stühlen und erhöhten Tischen.

Beginnender Neubau eines Venlo-Gewächshauses von Alkupro, Holland mit Sicherheitsglas und mit der ersten funktionierenden durchgehenden Firstlüftung bei einem Venlo-Block in Europa.

2009

Die Mobiltischabteilung wird um 2 Gewächshäuser und die dazu gehörige automatische Bewässerung mit einer Senmatic Anlage erweitert.

Ein Parkplatz mit 54 Stellplätzen wurde gebaut.

2011

Einbau einer neuen Kohleheizung der Firma Blockdias (Belgien). Der Kessel hat eine Leistung von 900 KW und soll die Grundlast des gesamten Heizbedarfes decken. Aufgestellt wurde die Anlage von Hans van Bebber Heizungsbau GmbH & Co. KG.

Die Klimaregelung wurde von der Firma RAM überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Die neue Kohleheizung wurde mit integriert und die Klimaregelung flexibler (über Internet bedienbar) und energieeffizienter gemacht.

Ein Aussaatgerät der Firma DaRos (Italien) wurde für die Gaultherien angeschafft. Das Ziel ist ein gleichmäßigeres Saatbild und die Reduzierung des Saatgutverbrauches.

2012

Im Zuge der neuen Kohleheizung wird ein Pufferspeicher mit einem Speichervolumen von 200m³ ebenfalls von der Firma  Hans van Bebber Heizungsbau GmbH & Co. KG aufgebaut.

2013

Sieben Gewächshäuser werden mit zusätzlichen Rollmobilbahnen von der Firma Otte-Metallbau ausgestattet.

Die Anschaffung eines Stutzgerätes von Lanz erleichtert die Stutzarbeiten erheblich, da die Tische mittels der Rollmobilbahn zum Stutzen geschoben werden können und danach direkt wieder an ihren Standort zurück gehen.

2014

Absetzautomat von Javo für die Topfarbeiten in Eckstever kommt zum Einsatz.

Ein neuer LKW von Scania mit neuem Look bereichert unseren Fuhrpark.

Der alte Straßenteich wird von ca. 300m³ auf ca. 750m³ erweitert und in dem Arbeitsgang wird auch die Wasserversorgungs- und Pumpenleitung erneuert (Saugpumpe). Durchgeführt wurden die Arbeiten von eigenen Mitarbeitern und der Firma Siwoplan.

Die 30 jahre alte Volmatic-Anstauanlage wird durch eine AMI Completa Senmatic-Bewässerungsanlage ersetzt. Die alte Anlage war nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik und es gab hierfür auch keine Ersatzteile mehr. Mit der neuen Anlage konnten die Anstauzeiten verkürzt werden und Parallelanstau in allen Gewächshäusern wurde möglich.

2016

TTA is back! Ein neuer TTA-Pikierautomat kommt im Betriebsteil Eckstever zum Einsatz. Mit verbesserter Durchlaufleistung schafft er es, durchschnittlich ca. 12.000 Pflanzen/Std. zu pikieren. (www.tta.eu)

Unsere Stecklings-Vermehrungstechnik verändert sich. Statt alle Vermehrungs-Tische einzeln mit Folien abzudecken, werden diese direkt im Gewächshaus unter Sprühnebel gestellt. Acht Häuser sind bereits mit PE-Strängen und NETAFIM-Düsen ausgestattet. Vier weitere folgen noch und werden in diesem Zuge alle mit einer Steuerungstechnik von RAM ausgestattet.